Unfassbar! Der große Stern des Sports in Silber! Und wir dürfen ihn in den Händen halten!

Judo-Club Crimmitschau, Trainer Frank Nitzel zu der Frage, wie es sich anfühlt, den "Großen Stern des Sports" 2016 in Silber zu gewinnen:

Wir waren nach der Auszeichnung mit dem „Großen Stern in Bronze“ durch die Volksbank Chemnitz natürlich schon mehr als begeistert, dass unser Wander- und Wohltätigkeitsprojekt solch tolle Anerkennung und Auszeichnung erfahren hat und die Kinder auf eine ganz besondere Art und Weise für ihr Engagement belohnt wurden. Es war eine tolle Veranstaltung in Chemnitz und allein dies hatte uns voller Vorfreude nach Dresden fahren lassen. Die Kinder und auch die Betreuer empfanden es als tolle Würdigung, bei der Silberpreisverleihung teilnehmen zu dürfen. Dass es dann tatsächlich zum Sieg reichen sollte, hatten wir im Vorfeld nicht zu träumen gewagt, wenngleich man immer mit einem Funken Hoffnung zu einer solchen Veranstaltung fährt. Dennoch: Im Reigen solch toller ehrenamtlicher Projekte, wie die, die im Rahmen der Preisverleihung vorgestellt wurden, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen, war ein ganz besonderer Moment und setzte noch das Tüpfelchen auf das i in einem mehr als drei Jahre dauernden Projekt. Die Kinder und auch die Betreuer werden sicher noch viele Jahre davon erzählen und davon zehren. Es ist eine tolle Art und Weise der Motivation, sich im Ehrenamt zu engagieren. Zumal in den Tagen nach der Verleihung noch so viele Menschen, Spender, Sponsoren, Unterstützer und die Partnervereine des Projektes gratulierten, die Presse überdurchschnittlich oft berichtete und auch die PSR-Berichterstattung zusätzlich auf das Projekt der Kinder aufmerksam machte. Es waren echt verrückte Tage im Nachgang der Preisverleihung.  Natürlich werden wir, wie auch schon beim Preisgeld des bronzenen Sterns, einen Teil der Gewinnsumme an die Elternhilfe krebskranker Kinder überweisen, denn schließlich ist dies der eigentliche Zweck des Projektes. Ganz bescheiden, wie Judoka nun mal sind, geht und ging es nie um Lorbeeren oder Preise, sondern um den guten Zweck, den wir auch nach der Beendigung des eigentlichen „Projektes JWD – Der Judo-Wander-Dreijahresplan“ nicht aus den Augen verlieren. 

Was erwarten wir nun in Berlin? Nichts. Wir erwarten nichts und freuen uns einfach, dass die Kinder im Nachgang des Projektes eine kleine „Belohnung“ für das Engagement und die Strapazen erhalten, die sie sich letztlich selbst und von Herzen gern auferlegt haben. Die Reise nach Berlin und die Teilnahme an der Verleihung des großen Sterns des Sports in Gold ist schon eine besondere Auszeichnung für sich und ich bin mir sicher, dass sich die Kinder auf einer Veranstaltung, bei der Deutschlands beste Ehrenamtler zusammenkommen, sicher sehr sehr wohlfühlen werden. Und falls es dann tatsächlich doch zu einem Preis reichen sollte, dann sehen Veranstalter in Berlin die wundertollsten Kinder-Strahle-Funkelaugen, die es gibt. Und die JWD-Kinder würden dann in Berlin auch stellvertretend für die Kinder in der Kinderkrebsstation am Leipziger Uniklinikum strahlen, denen es gerade nicht so gut geht.